Ein Dorf in der Kunst eingebettet

Geschichte
Valvasone: ein kleiner Schrein voller Lockrufe und altertümlichen Erlebnisse Valvasone (Volesòn, auf Friulanisch) ist eine Gemeinde mit è 2.190 Einwohnern (2013) in der Provinz von Pordenone.

Das Dorf liegt in der friulanischen Ebene am rechten Ufer des Tagliamento, 60 mt. Über Meer und in der Nähe der S.S. 13 (Pontebbana). Die Stadt Udine liegt 34 km entfernt und Pordenone 20 km. Valvasone hat von seiner privilegierten Lage profitiert, da es in der Nähe von einen der letzten Furten des Tagliamentos liegt, die ganzjährig durchquert werden konnten. So befand sich das Dorf mitten eines florierenden Handelsnetz und konnte dadurch zu Reichtum kommen.

Was die Entstehung von Valvasone betrifft, ist es uns nicht möglich die Geschichte von den Legenden zu unterscheiden. In der volkstümlichen Überlieferungen erwähnt man Volusonio oder Valvisonio, römischer Bürger, als Gründer dieses Dorfes im 132 a.C. Andere Quellen aber sehen als Gründer Lupo, Herzog von Friaul, zwischen 663 und 665 n.C.
Diese Version tirfft auf die etimologische Erklärung des Namens Walvesonum, was in der in der germanischen Sprache soviel wie Wolf bedeutet. Für diese Version spricht auch die Tatsache, dass im Wappen der ersten Lehensherrenfamilie von Valvasone einen Wolf abgebildet ist.

Eine letzte Version hat ihren Ursprung während der Römerzeit, als sich Valvasone an der Kreuzung zweier wichtigen Verbindungsstrassen entwickelte: der Römerstrasse Postumia, welche von Genua über Oderzo bis nach Aquileia führte und der Via Giulia, welche von Concordia bis nach Gemona führte.

Auf jeden Fall kann dokumentarisch die Geschichte im XIII Jahrhundert auch belegt werden, wo Valvasone oder Walveson von vasso, vassallo, valvassore Wörter germanischer Herkunft, die Vasall bedeuten. Valvasone könnte demnach Curia Vasallorum bedeuten also Hof des Feuds. In der Tat stammte war der Lehnherr von Valvasone ein Untergebener des mächtigen Patriarchen von Aquileia.

 

Eine Entdeckungsreise durch Valvasone…

Unser Abenteuer durch Valvasone fängt an der Piazza Castello an, es ist eine von Mauern und Graben geschützter Ort, in dem der erste wirklcihe Dorf entstand. Auf der Ostseite finden wir einen Turm, das Torre delle Ore oder Torre di Sant’Antonio Abate genannt wird. Dieser Turm stellte in der Vergangenheit, der einzige Zutritt beziehungsweise Ausgang zum und ins Dorf.

Der Platz wird vom beieindruckenden Schloss beherrscht und ist von Gebäuden umgeben, teilweise mit Bogengängen, welche zum Teil aus dem Mittelalter und den Epochen danach stammen. Geht man der Via Erasmo entlang, so gelangt man zur Piazza Libertà, wo sich der Dom des Ss. Corpo di Cristo befindet. In seinem Inneren beherbegt er die einzige noch funktionierende Orgel aus dem 16. Jahruhunderts in ganz Italien.

Nebst der kostbaren Orgel kann man im Dom im Tabernakle des Hauptaltars ebenfalls die Heilige Altardecke bewundern, Reliquie eines Wunders, das im Jahre 1294 in Grauro stattfand.

Neben dem Dom befindet sich die ehemalige Kapelle von San Giacomo, heutzutage Sitz der Pro Loco von Valvasone und Tourismusbüro.

Gleich daneben die Piazza Libertà, die sich durch Gebäude mit Bogengängen auszeichnet, welche auf der zweiten Schutzmauern gebaut wurden. Einst war dieser Paltz von einem Turm abgeschlossen, der im 19. Jahrhundert zerstört wurde, um die Piazza Libertà mit der Piazza Mercato zu verbinden. Auf der Piazza Mercato (Marktplatz) steht der elegante Plazzo der Gemeinde.

Geht man auf der Via San Pietro weiter, so kann der Besucher die kleine Kirche der Heiligen Pietro und Paolo bewundern. Einst war sie der Sitz des Hospitals der Heiligen Pietro, Paolo e Antonio Abate.

In der Nähe des Kirchleins befindet sich der ehemalige Kloster der Diener von Maria und der ehemalige Kloster der Domenikaner.

Unser Rundgang durch die Gassen und Plätze endet hier, aber wenn jemand ein wenig "Erfrischung versuchen will, ist der Ort, der Park Pinni, in der Nähe des Tower of Stunden.

LISTE DENKMÄLER:

 

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