Das heilige Altartuch

Das Wunder ereignete sich in Gruaro im Jahre 1294.  Eine Wäschefrau war damals damit beschäftigt einen Altartuch, oder besser gesagt einen Tuch für das Abendmal zu waschen. Beim Ausspülen bemerkte sie, dass Blut das Tuch verfärbte. Dieses Blut floss aus einer geweihten Hostie, das im Gewebe hängen geblieben war. Der Pfarrer, der umgehend über das Geschehen benachrichtigt wurde, stellte das Wunder fest und veranlasste, dass jenes wundersame Altartuch unverzüglich in die Kirche von Gruaro getragen wurde.

Über die Aufbewahrung des geheiligten Leinens intervenierte der Bischhof von Concordia. Er wollte dass das Tuch gebührend gewürdigt werde und darum in der Kathedrale aufzubewahren sei, seinem Willen aber wiedersetzten sich die Herren von Cucagna aus Valvasone, welche zu jener Zeit die Besitzer der Kirche in Gruaro waren.

Papst Niklaus V. beendete die Auseinandersetzung am 25. März 1454 indem er den Grafen von Valvasone den Bau einer Kirche zu Ehren des SS. Corpo di Cristo auferlegte. Er beorderte, dass die zu bauende Kirche der Aufbewahrung dieser wichtigen Reliquie würdig sein müsse.

 

Zur Zeit wird das heilige Tuch im Tabernakel des Altars im Inneren des Doms aufbewahrt.


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